Geschichte

Optische Verzögerungsstrecke Optische Verzögerungsstrecke Optische Verzögerungsstrecke
Optische Verzögerungsstrecke
Ein typischer Laserspiegel. Ein typischer Laserspiegel. Ein typischer Laserspiegel.
Ein typischer Laserspiegel.

Die Ursprünge der Gruppe Laserkomponenten und Fasern reichen bis Anfang der 70er Jahre zurück. Die frühere Arbeitsgruppe Dielektrische Beschichtungen des Instituts für Angewandte Physik, die in das heutige Institut für Quantenoptik der Universität Hannover umbenannt worden war, konzentrierte sich auf die Herstellung von optischen Beschichtungssystemen und die Charakterisierung von Verlusten.

Im Jahr 1992 bezog die Gruppe den Neubau des Laser Zentrums Hannover e.V. ein und bildete den Ausgangspunkt für die Abteilung Laserkomponenten. Im Laufe von mehr als vier Jahrzehnten Forschungsarbeit auf dem Gebiet hochwertiger beschichteter Bauteile konnten wichtige Beiträge zu ionengestützten Depositionsprozessen (IAD) und Ionenstrahl-Sputtern (IBS) sowie zur hochpräzisen Steuerung von Beschichtungsprozessen und Charakterisierung von Laserkomponenten geleistet werden. Die umfangreiche Labor- und Reinrauminfrastruktur des Laser Zentrums Hannover e.V. kann für eine Vielzahl von Prozesskonzepten genutzt werden. Darüber hinaus gibt es standardisierte Charakterisierungseinrichtungen für Übertragungseigenschaften vom VUV in den FIR-Spektralbereich, optische Verluste, laserinduzierte Schadensschwellen und die Stabilität optischer Komponenten.

Zu Beginn dieses Jahrzehnts wurde von der Gruppe eine neue Forschungsinitiative gestartet, die sich der Forschung an laseraktiven Glasfasern in den Räumlichkeiten des HITec-Gebäudes widmet. Im Rahmen des Masterplans Quanten- und Nanotechnologie der Universitäten Hannover und Braunschweig wurde kürzlich die Nachwuchsgruppe Integrierte Photonik gegründet, die in diesem Forschungsbereich tätig sein wird. Die Entwicklung neuartiger laseraktiver Glasfasern ist Teil der Exzellenzcluster Quantum Frontiers und PhoenixD.